Eigene Webinfrastruktur

Ich habe lange ein OpenVZ-Container auf dem Server eines guten Freundes betrieben. Leider muss ich davon so langsam runter und habe mich dafür entschieden, alles selbst zu hosten. Anfänglich war ich noch etwas skeptisch was die DNS-Infrastruktur angeht. Da ich bereits im Homelab bind9 als internen DNS-Server einsetze und schon ein wenig Übung mit dem System habe, wollte ich es dennoch versuchen.

Ich habe mir also einen „Root-Server“ bei netcup gemietet. Diese Server sind nicht wie früher dedizierte Kisten, sondern auf KVM basierende virtuelle Server. Da dies für meinen Anwendungsfall auch völlig ausreicht und es die Möglichkeit besteht, diesen mit Proxmox zu bespielen, war die Entscheidung schnell gefallen.

Kurz nachdem mir der Server zur Verfügung gestellt wurde, habe ich begonnen Proxmox 5.1 zu installieren, die Netzwerkkonfiguration mittels NAT aufzusetzen und die ersten LX Container zu erstellen und zu starten.

Begonnen habe ich mit dem primären DNS-Server. Ein sekundärer DNS Server wird auf einem ebenfalls bei Netcup gehosteten vServer, betrieben. Da dieser noch einige Zeit vertraglich läuft, wird das auch erst mal so bleiben. Evtl. ziehe ich den Server dann zu einem anderen Anbieter um, welcher nicht im gleichen Rechenzentrum sitzt.

Nach anfänglichen kleinen Problemen laufen nun beide DNS-Server. Step by step habe ich die ersten Domänen umzogen und die neuen DNS-Server bei der DENIC eintragen lassen.

Als zweiter Container habe ich nur einen NGINX Reverse Proxy installiert, welcher mir die Möglichkeit bietet, die einzelnen Webserver mittels der einen IP-Adresse anzusteuern. Auch das läuft bis jetzt ganz gut. wenngleich ich mit WordPress und SSL Termination noch ein wenig auf dem Kriegsfuß stehe. Ich bin aber zuversichtlich, dass auch das die nächsten Tage laufen wird.

Bis jetzt läuft zwar nur Petras Blog zur Fußballgeschichte auf dem neuen Server, aber weitere werden folgen. Als „Abschlussprojekt“ darf dann tektoria.de umziehen. Hier hängen Dinge wie Office 365, CNAME Einträge für das Homelab und einige andere Dinge dran. Bevor das beginnt, will ich sicherstellen, das wirklich alles reibungslos funktioniert.

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